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Covid-Impfschäden
Ärzte fordern einfacheres Meldesystem und ärztliche Leitlinie für Diagnose

In der Debatte um gesundheitliche Schäden nach Schutzimpfungen gegen Covid-19 fordern Ärzte ein vereinfachtes Meldesystem zur Erfassung von Verdachtsfällen.

25.03.2023
    Die Illustration zeigt eine Spritze, die in einem Corona-Virus steckt.
    Imfpung gegen Covid-19 (Symboldbild) (imago / Rene Traut )
    Der Prozess müsse dringend besser digitalisiert werden, damit Ärzte mögliche Nebenwirkungen einfacher an die zuständigen Stellen melden könnten, sagte ein Sprecher des Virchowbundes der "Welt am Sonntag". Das bisherige Verfahren sei zu kompliziert und zeitaufwendig. Wünschenswert sei zudem eine ärztliche Leitlinie für Diagnose und Therapie des sogenannten "Post-Vac"-Syndroms. Zudem fordert der Verband der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte, die Beratungsleistung rund um das zum Teil sehr komplexe Krankheitsbild besser zu vergüten.
    Grundsätzlich sind die Mediziner gesetzlich verpflichtet, Nebenwirkungen in Zusammenhang mit einer Impfung an die zuständigen Behörden zu melden. Der Deutsche Hausärzteverband geht dem Bericht zufolge davon aus, dass dies nicht immer geschieht. Konkrete Zahlen gebe es aber nicht.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.