
Der Verband forderte auf seiner Hauptversammlung lizenzierte Stellen. Auf diese solle sich der Verkauf starker alkoholischer Getränke beschränken. Zur Begründung hieß es, Alkoholkonsum gehöre zu den größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Besonders junge Menschen müssten daher besser geschützt und der Zugang deutlich strenger geregelt werden.
Der Marburger Bund unterstützte daher auch Pläne des Bundesfamilienministeriums, das sogenannte begleitete Trinken für Jugendliche abzuschaffen. Bislang ist es als Ausnahme erlaubt, Bier, Wein und Sekt auch an 14-Jährige zu verkaufen, solange die Eltern dabei sind.
Diese Nachricht wurde am 10.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
