Medienbericht
AfD-Chefin Weidel erteilt BSW-Angebot über gemeinsame Wahlkampf-Auftritte mit Wagenknecht eine Absage

AfD-Chefin Weidel hat offenbar einem Vorstoß des BSW zu gemeinsamen Wahlkampfauftritten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern eine Absage erteilt.

    Wahlplakate zur Bundestagswahl von AFD und BSW mit den Spitzenkandidatinnen Alice Weidel und Sahra Wagenknecht hängen an einem Lichtmast.
    Die AfD will keinen gemeinsamen Wahlkampf mit dem BSW (Archivbild). (picture alliance / photothek.de / Thomas Trutschel)
    Letztlich sei jede Partei für ihren Wahlkampf selbst verantwortlich, sagte ein Sprecher Weidels mehreren Medien. Nach den Landtagswahlen im Herbst sei die AfD selbstverständlich zu Gesprächen bereit.
    Das ​BSW bemüht sich aktuell um eine Zusammenarbeit mit der AfD. Die Parteivorsitzenden De Masi und Mohamed Ali boten der AfD-Führung in einem Brief zwei Wahlkampfauftritte mit BSW-Gründerin Wagenknecht an. Zudem schrieben die beiden, ihr Ziel sei die Abwahl der Amtsinhaber ⁠und deren Ersetzung ⁠durch überparteiliche Ministerpräsidenten. Diese könnten dann mit wechselnden Mehrheiten in den Landtagen unter Einbindung der AfD regieren.
    Jüngste Umfragen sehen die AfD sowohl in Sachsen-Anhalt als auch in MV als stärkste Kraft. Währenddessen kämpft das BSW um den Einzug in den Landtag.
    Diese Nachricht wurde am 01.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.