Verwaltungsgericht Köln
AfD darf von Verfassungsschutz bis zum Ende des Hauptsacheverfahrens nicht als gesichert rechtsextremistisch eingestuft werden

Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz die AfD nicht als rechtsextremistisch einstufen darf, solange das Hauptsacheverfahren in dem Rechtsstreit nicht abgeschlossen ist.

    Das Logo der Partei AfD
    Das Logo der Partei AfD (picture alliance | Sven Simon | Frank Hoermann)
    Zwar liege eine hinreichende Gewissheit dafür vor, dass es innerhalb der Partei Bestrebungen gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung gebe. Die AfD werde dadurch jedoch "nicht in einer Weise geprägt", dass in ihrem Gesamtbild eine verfassungsfeindliche Grundtendenz festgestellt werden könne, hieß es zur Begründung. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die Partei im vergangenen Jahr als gesichert rechtsextrem eingestuft, woraufhin die AfD juristische Schritte einleitete.
    Diese Nachricht wurde am 26.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.