
Es folgt damit einem Beschluss des Landesvorstands, wie das ARD-Hauptstadtstudio unter Verweis auf das vorliegende Urteil berichtet. Bis zum Ende eines ebenfalls eingeleiteten Parteiausschlussverfahrens bleibe der 34-Jährige Mitglied der AfD. Schmidt war von 2022 bis 2025 Generalsekretär der sachsen-anhaltischen AfD. Die Partei wirft ihm Scheinarbeitsverhältnisse und eine fragwürdige Vermischung wirtschaftlicher Interessen mit seinem Bundestagsmandat vor - unter anderem im Hinblick auf China. Im Raum stehen auch Vorwürfe des Lobbyismus und der Drohungen gegen Parteimitglieder. Schmidt weist die Vorwürfe zurück. Berichten zufolge will er das Bundesschiedsgericht anrufen.
Diese Nachricht wurde am 14.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
