
Bei der Wahl der Landesliste für die Landtagswahl im nächsten Jahr ging ein Großteil der Listenplätze an Unterstützer von Vincentz, hieß es aus Parteikreisen. Vincentz selbst sei auf Platz 1 der Landesliste gewählt worden. Viele Kritiker von Vincentz beklagten, die Liste berücksichtige nicht alle Strömungen der Partei. Sie blieben dem Parteitag aus Protest fern. Bei den Abstimmungen waren nur etwa 350 der 500 stimmberechtigten Delegierten anwesend.
Der Vize-Landeschef Zaum sprach von einem Parteitag der Schande. Die Bundessprecher Weidel und Chrupalla warfen Vincentz vor, Wahlgrundsätze verletzt zu haben, und forderten den Abbruch des Parteitags. Vincentz lehnte dies ab und betonte, die Besetzung der Liste sei rechtssicher. Der Landesverband gilt als zerstritten. Ein gemäßigt auftretendes und ein weiter rechts orientiertes Lager stehen sich gegenüber.
Diese Nachricht wurde am 18.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
