
Spitzenkandidat Siegmund sagte auf dem Landesparteitag in Magdeburg, die Menschen wollten einen politischen Wandel. Man werde im Falle eines Wahlsiegs im September mehrere zentrale Punkte sofort umsetzen. Die AfD Sachsen Anhalt stellte hierfür ein sogenanntes 100-Tage-Programm vor. So soll es eine Arbeitspflicht für Asylbewerber und mehr Abschiebehaftplätze geben. Außerdem will die Partei die Rundfunkstaatsverträge kündigen, die die Rechtsgrundlage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind.
AfD-Landeschef Reichardt attackierte den derzeitigen CDU-Ministerpräsidenten Schulze. Dieser wisse genau, dass er lüge, wenn er eine Zusammenarbeit mit den Linken ausschließe. Denn ohne die Linke habe die CDU überhaupt keine Chance auf eine Mehrheit.
In Umfragen liegt die AfD deutlich vor der CDU. Der Landesverband der Partei wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
