
Spitzenkandidat Siegmund sagte auf dem Landesparteitag in Magdeburg, man werde im Falle eines Wahlsiegs im September mehrere zentrale Punkte sofort umsetzen. Ein vorgestelltes Regierungsprogramm sieht eine Arbeitspflicht für Asylbewerber und mehr Abschiebehaftplätze vor. Außerdem sollen die Rundfunkstaatsverträge gekündigt werden, die die Rechtsgrundlage für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind. Landes-Chef Reichardt warf dem derzeitigen Ministerpräsidenten Schulze vor, zu lügen, wenn er eine Zusammenarbeit mit den Linken ausschließe. Die CDU habe ohne die Linke keine Chance auf eine Mehrheit.
Reichardt wurde bei den Vorstandswahlen im Amt bestätigt. Spitzenkandidat Siegmund wurde mit mehr als 99 Prozent als Beisitzer in den Vorstand gewählt. Die Landes-AfD wird vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestuft. In Umfragen liegt sie derzeit vor der CDU.
Diese Nachricht wurde am 11.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
