
Ihr Vorgänger die "Junge Alternative" hatte sich aufgelöst. Sie war vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Beobachtern zufolge sollte mit der Auflösung der JA negativen Folgen für die Mutterpartei vorgebeugt werden. Zum Vorsitzenden der neuen Organisation wurde der Brandenburger Landtagsabgeordnete Hohm gewählt. Rechtsextremismusexperte Christoph Schulze sagte der "Welt", Hohms Wahl sei "keinesfalls als Signal für eine Mäßigung zu werten". Vielmehr stehe sie für ein "Festhalten am radikalen Kurs". Im Deutschlandfunk erklärte auch Politologe Wolfgang Schroeder,es handele sich fast um die gleichen Köpfe, die auch in der JA das Sagen gehabt hätten.
Überschattet wurde die Neugründung von teils massiven Protesten. AfD-Chefin Weidel kritisierte sie als "zutiefst undemokratisch". Ihr zufolge wurde der Bundestagsabgeordnete Schmidt geschlagen. Das Treffen konnte wegen Blockaden erst verspätet beginnen. Auch Bundeskanzler Merz kritisierte die Auseinandersetzungen. Nach Polizeiangaben versammelt sich insgesamt rund 25.000 Menschen, die meisten friedlich.
Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
