
Ihr Vorgänger die "Junge Alternative" hatte sich aufgelöst. Sie war vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft. Beobachtern zufolge sollte mit der Auflösung der JA negativen Folgen für die Mutterpartei vorgebeugt werden. Zum Vorsitzenden der neuen Organisation wurde der Brandenburger Landtagsabgeordnete Hohm gewählt. Parteichefin Weidel betonte in einer Rede, dass sie die Parteijugend als Kaderschmiede für die Partei sehe. Überschattet wurde die Neugründung von zumeist friedlichen Protesten, an denen sich zeitweilig etwa 25-tausend Demonstranten beteiligten. Es kam aber auch zu Blockaden, bei deren Räumung die Polizei unter anderem Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray einsetzte. Mehrere Polizisten wurden verletzt. Wegen der Proteste konnte das Treffen der AfD-Jugendorganisation erst am Mittag verzögert beginnen. Am Abend wurde es nach nur einem Tag und damit früher als ursprünglich geplant abgeschlossen. Die Mitglieder seien in der Tagesordnung zügig voran gekommen, hieß es. Eigentlich sollte das Treffen morgen zuende gehen.
Diese Nachricht wurde am 29.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
