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Bundesverfassungsschutz
AfD-Jugendorganisation soll offenbarvorläufig nicht mehr als "gesichert rechtsextremistische Bewegung" behandelt werden

Das Bundesamt für Verfassungsschutz wird nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Nachwuchsorganisation der AfD, Junge Alternative, zunächst nicht weiter als gesichert rechtsextremistische Bewegung behandeln.

    12.11.2022: Deutschland, Baden-Württemberg, Stuttgardt. Demonstranten der "Jungen Alternative" halten eine Fahne in der Hand.
    Das Bundesamt für Verfassungsschutz behandelt die Gruppe "Junge Alternative" vorerst nur als Beobachtungsfall. (Archivbild) (IMAGO / Arnulf Hettrich / IMAGO / Arnulf Hettrich)
    Sie soll demnach einstweilen nur noch als Verdachtsfall beobachtet werden. AfD-Chef Chrupalla habe dies bestätigt, heißt es. Hintergrund ist offenbar ein Eilverfahren, das die AfD und die JA gegen die Einstufung beim Verwaltungsgericht Köln angestrengt hatten. Nach dpa-Informationen soll bis zur Entscheidung in der Sache auf die Einstufung verzichtet werden.
    Diese Nachricht wurde am 15.06.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.