Gesundheitspolitik
AfD kritisiert Krankenkassen-Pläne als "Beitragszahler-Belastungs-Reformen"

Die Krankenkassen-Reform der Bundesregierung wird teilweise hart kritisiert.

    01.07.2018, Bayern, Augsburg: Martin Sichert, Landesvorsitzender der AfD in Bayern, spricht auf dem Bundesparteitag der AfD.
    Martin Sichert (AfD). (Archivbild) (dpa - Matthias Balk)
    Der gesundheitspolitische Sprecher der AfD, Sichert, bezeichnete sie als eine der größten "Beitragszahler-Belastungs-Reformen" der letzten Jahrzehnte. Die Zuzahlung für Medikamente in der Apotheke steige, die kostenlose Mitversicherung von Angehörigen entfalle für Millionen Familien. Hunderttausende gesetzlich Versicherte müssten künftig auf einen höheren Anteil ihres Einkommens Krankenkassenbeiträge zahlen. Diesem Irrsinn setze Gesundheitsministerin Warken noch die Krone auf, indem sie die gesetzlichen Kassen weiter einen großen Teil der Kosten für die Versicherung von Bürgergeld-Empfängern zahlen lasse. Der AfD-Politiker Sichert bezeichnete das als Kniefall vor der SPD, den die Kassen teuer bezahlen müssten. - Die Krankenkassen sollen mit einem umfassenden Maßnahmenpaket um Milliardensummen entlastet werden.
    Diese Nachricht wurde am 30.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.