
Die AfD nannte sie sozial unausgewogen. Die Maßnahmen trügen nichts zu einer Entlastung der Bürger bei und vergrößerten deren wirtschaftliche Unsicherheit, sagte der arbeits- und sozialpolitische Sprecher der Bundestagsfraktion, Springer. Er kritisierte insbesondere die geplante Ausweitung von sachgrundlosen Befristungen für Arbeitsverhältnisse. Das schaffe keine stabile Beschäftigung, sondern verlagere wirtschaftliche Unsicherheit auf Arbeitnehmer.
Grünen-Co-Parteichef Banaszak warf der Koalition "Arbeitsverweigerung" vor. Sie schicke Beschäftigte künftig ab dem ersten Krankheitstag zum Arzt, anstatt Antworten auf die Folgen von Künstlicher Intelligenz oder den Arbeitsplatzabbau in der Industrie zu geben.
Die Partei- und Fraktionsspitze der Linken kritisierte, die Entlastungen bei der Einkommenssteuer seien halbherzig. Was die Regierung bei der Steuer zurückgebe, sei nicht viel mehr als der Ausgleich der kalten Progression und eine Anpassung an die Inflation.
Die Spitzen der Koalition hatten die insgesamt 34 geplanten Reformmaßnahmen am Vormittag vorgestellt.
Diese Nachricht wurde am 02.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
