
Das Gremium soll Empfehlungen vorlegen und über gesetzliche Änderungen beraten, die einen möglichen Missbrauch bei der Anstellungspraxis verhindern, hieß es nach einer Sitzung des AfD-Landesvorstands in Magdeburg. Zugleich beklagte der Landesvorsitzende Reichardt eine "politisch-mediale" Kampagne gegen die Partei.
In den vergangenen Wochen waren in mehreren Landesverbänden Fälle bekannt geworden, in denen Familienangehörige von AfD-Politikern bei anderen Abgeordneten beschäftigt worden sind. Vor allem der Landesverband Sachsen-Anhalt geriet dabei in die Kritik. Angesichts der Vorwürfe der Vetternwirtschaft soll die AfD-Co-Vorsitzende Weidel nach Informationen der "Bild"-Zeitung inzwischen auch personelle Konsequenzen gefordert haben.
Diese Nachricht wurde am 23.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
