Vorwürfe um Anstellung von Verwandten
AfD-Landesverband Sachsen-Anhalt setzt interne Kommission ein

Die AfD Sachsen-Anhalt hat nach Vorwürfen der Vetternwirtschaft eine interne Kommission eingesetzt, die sich mit den Anstellungsverhältnissen bei Abgeordneten beschäftigen soll.

    AfD-Schriftzug und das AfD-Logo auf der Bühne eines Versammlungssaals.
    Die AfD Sachsen-Anhalt setzt eine interne Kommission ein, die sich mit den Vorwürfen der Vetternwirtschft bei Anstellungsverhältnissen beschäftigen soll. (picture alliance / dpa / Heiko Rebsch)
    Das Gremium soll nach Angaben des Landesvorstandes Empfehlungen vorlegen und über gesetzliche Änderungen beraten, die einen möglichen Missbrauch bei der Anstellungspraxis verhindern sollen. Zugleich sprach der Vorsitzende Reichardt von einer "politisch-medialen" Kampagne gegen ihre Partei. In den vergangenen Wochen waren in mehreren Landesverbänden Fälle bekannt geworden, in denen Angehörige von AfD-Politikern bei anderen Abgeordneten beschäftigt wurden. Vor allem der Landesverband Sachsen-Anhalt geriet in die Kritik.
    Die AfD-Bundes-Kovorsitzende Weidel soll nach Informationen der "Bild"-Zeitung inzwischen auch personelle Konsequenzen gefordert haben.
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.