Venezuela und Grönland
AfD-Spitze geht auf Distanz zu Trumps Außenpolitik - Chrupalla: "Wildwest-Methoden"

Die AfD-Spitze geht auf Distanz zur Außenpolitik von US-Präsident Trump.

    Die AfD-Politiker Tino Chrupalla und Alice Weidel stehen vor einer blauen Wand mit AfD-Logos. Vor ihnen stehen Mikrofone und Kameras.
    Die beiden AfD-Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel bei einer Pressekonferenz in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)
    Die Partei- und Fraktionsvorsitzenden Weidel und Chrupalla kritisierten sowohl die Drohungen gegenüber Grönland als auch das amerikanische Vorgehen in Venezuela. Trump habe damit sein Wahlversprechen gebrochen, sich nicht in andere Staaten einzumischen, sagte Weidel in Berlin. Chrupalla sprach von "Wildwest-Methoden". Bisher hatten die AfD-Vorsitzenden eindeutige Stellungnahmen zur Gefangennahme von Venezuelas Präsident Maduro durch die USA sowie zu den von Trump geäußerten Ansprüchen auf Grönland vermieden.
    In den vergangenen Monaten hatte sich die AfD um intensivere Beziehungen zu den Republikanern von US-Präsident Trump bemüht. Mehrere AfD-Abgeordnete waren nach Washington gereist und betonten bei Gesprächen mit Vertretern des Trump-Lagers eine inhaltliche Nähe.
    Diese Nachricht wurde am 13.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.