Baden-Württemberg
AfD-Spitzenkandidat Frohnmaier weist Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück

Der AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Baden-Württemberg, Frohnmaier, wird mit neuen Vorwürfen der Vetternwirtschaft konfrontiert.

    Markus Frohnmaier, AfD, von der Seite fotografiert
    Markus Frohnmaier, AfD (picture alliance / SZ Photo / Metodi Popow)
    Frohnmaier bestätigte der Deutschen Presse-Agentur, dass sein Vater bei der AfD-Bundestagsabgeordneten Zimmer tätig sei. Seine Schwester sei zudem vor bald zehn Jahren kurzzeitig für einen AfD-Abgeordneten im Landtag tätig gewesen, erklärte Frohnmaier. Zuvor war bereits bekanntgeworden, dass seine Ehefrau ebenfalls für einen AfD-Bundestagsabgeordneten arbeitet. Frohnmaier wies den Vorwurf der Vetternwirtschaft zurück. Kurz vor einer wichtigen Wahl werde gezielt versucht, aus völlig legalen Arbeitsverhältnissen einen vermeintlichen Skandal zu konstruieren.
    Seit Wochen gibt es - auch in der Partei selbst - eine Diskussion über Vetternwirtschaft bei der AfD. In Baden-Württemberg wird am Sonntag ein neuer Landtag gewählt.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.