Erfurt
AfD strebt Ende von Parteibeobachtungen durch den Verfassungsschutz an

Die AfD strebt an, dass Parteien nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden dürfen.

    Zu sehen sind die Afd-Politiker Alice Weidel und Tino Chrupalla beim Bundesparteitag in Erfurt. Weidel winkt in die Menge.
    Die beiden AfD-Vorsitzenden Alice Weidel (r.) und Tino Chrupalla beim Bundesparteitag in Erfurt. (picture alliance / dpa / Katharina Kausche)
    Der Co-Vorsitzende der Partei, Chrupalla, sagte dem Fernsehsender Phoenix, sollte die AfD bei Landtagswahlen in diesem Jahr gewinnen, wolle sie jeweils den Innenminister stellen. Anschließend werde dafür gesorgt, dass Verfassungsschutz-Behörden keine politischen Parteien mehr beobachten dürften.
    Mehrere Landesverbände der AfD sind mittlerweise als gesichert rechtsextrem eingestuft.
    Chrupalla wurde auf dem Parteitag in Erfurt - ebenso wie seine Mit-Vorsitzende Weidel - im Amt bestätigt.
    Gegen den AfD-Bundesparteitag in Erfurt haben Zehntausende Menschen demonstriert.
    Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.