
Das bestätigte sein Büro in Berlin. Lucassen kam damit einem Misstrauensantrag im Arbeitskreis Verteidigung der AfD zuvor. In seinem Rücktrittsschreiben begründete der AfD-Politiker seine Entscheidung unter anderem mit den bevorstehenden Landtagswahlen im Osten Deutschlands. Er wolle die Chancen seiner Partei dort nicht schmälern.
Lucassen war innerhalb der AfD-Fraktion zuletzt unter Druck geraten. Der frühere Bundeswehroffizier tritt für die NATO und für die Wiederaufnahme einer Wehrpflicht ein, wie sie auch im Grundsatzprogramm seiner Partei steht. Mit Thüringens AfD-Chef Höcke geriet er öffentlich aneinander, was am Ende zu einer Missbilligung der Fraktion gegen Lucassen führte.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
