
Eine Zahl von 150 bis 200 Stellen erscheine realistisch, sagte der AfD-Spitzenkandidat Siegmund der Mitteldeutschen Zeitung in Halle. Sollte versucht werden, unsere Arbeit aktiv zu blockieren, müsse man Maßnahmen ergreifen, führte er aus. Grundsätzlich reiche man aber jedem die Hand, egal welcher politischen Couleur. Siegmund erklärte, der Blick richte sich nicht nur auf die Landesverwaltung, sondern auch auf landeseigene Gesellschaften.
Eine Neubesetzung von Spitzenposten gehört zu Regierungswechseln dazu. Die Ankündigung der AfD geht darüber hinaus. In den USA löste zuletzt ein weitreichender Zugriff auf den Staatsapparat nach der zweiten Amtsübernahme von Präsident Trump anhaltende Konflikte aus. Ähnliches gilt für Polen oder Ungarn.
Diese Nachricht wurde am 15.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
