
Gastgeber sind Kenias Präsident Ruto und der französische Staatschef Macron. Ruto sagte, wichtig sei eine ausgewogene Beziehung auf Augenhöhe. Der Elyseepalast in Paris teilte mit, das Spitzentreffen sei geprägt von der Vielfalt der Akteure, darunter etwa Wirtschaft, Zivilgesellschaft, Jugend und Kunst.
Es ist das erste Mal, dass ein solcher Gipfel in einem Land mit einem stark englischsprachigen Einfluss stattfindet. Der Leiter des Regionalprogramms Sahel der Konrad-Adenauer-Stiftung, Laessing, sagte der Deutschen Welle, Frankreich wolle den Verlust von Einfluss im frankophonen Afrika mit mehr Einfluss in anglophonen Ländern ausgleichen.
In den vergangenen Jahren hatte Frankreich seine Truppen aus zahlreichen ehemaligen Kolonien in Westafrika abgezogen, weil die militärische Präsenz dort auf immer größeren Widerstand stieß. Überdies näherten sich Länder wie Mali, Burkina Faso und Niger nach Militärputschen Russland an.
Diese Nachricht wurde am 11.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
