
Die CAF wolle die finanziellen und sonstigen Ressourcen für die Entwicklung und das Wachstum des Fußballs in Afrika und weltweit stärken, hieß es in der Mitteilung des Kontinentalverbands. Mit 54 Mitgliedsverbänden besitzt die CAF einen großen Stimmenblock innerhalb der FIFA. Nach der Kritik aus Nord- und Mittelamerika, Europa sowie Asien ist der Verband der erste, der dem Vorhaben von FIFA-Präsident Infantino offen gegenübersteht. Motsepe hatte nach der Weltmeisterschaft öffentlich von Infantino geschwärmt und dessen "Schlüsselrolle" in der Entwicklung des afrikanischen Fußballs gepriesen.
Infantino will kommendes Jahr wiedergewählt werden
Die FIFA mit ihrem Chef Infantino plant, Anteile der Weltmeisterschaft an private Investoren zu verkaufen. Infantino, der unter anderem höhere Zahlungen an die 211 Mitgliedsverbände verspricht, soll diesen Medienberichten zufolge eine Frist bis zum 19. September gesetzt haben, um den Plänen zuzustimmen. Im Fall einer Zustimmung zu den Plänen gehe um zehn Milliarden Dollar für die Mitgliedsverbände, bei einer Ablehnung seien es nur 2,7 Milliarden. Eine einfache Mehrheit soll demnach ausreichen, um die Vorhaben umzusetzen.
Die Fußball-WM im Sommer brachte der FIFA laut Infantino Rekordeinnahmen in Höhe von etwa 15 Milliarden US-Dollar ein. Infantino will sich kommendes Jahr im Amt bestätigen lassen.
Diese Nachricht wurde am 30.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
