Wie sie in New York mitteilte, wurde die Bewertung von „Aa2“ auf „Aa3“ gesenkt. Zu Begründung hieß es, in dem Land gebe es eine politische Fragmentierung, und die öffentlichen Finanzen würden in den kommenden Jahren erheblich geschwächt. Mit der Herabstufung könnte die Schuldenaufnahme für Frankreich teurer werden; eine Aa-Einstufung steht aber immer noch für eine sehr hohe Bonität.
Das Land befindet sich derzeit in einer Regierungskrise, und es gibt noch keinen Haushalt für das kommende Jahr. Vor einer Woche war Ministerpräsident Barnier im Streit um Sparpläne durch ein Misstrauensvotum im Parlament gestürzt worden. Gestern hatte Präsident Macron dann den Zentrumspolitiker François Bayrou zum neuen Premier ernannt.
Diese Nachricht wurde am 14.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.