
Airbus-Chef Faury sagte in Toulouse, er sei offen dafür, im Rahmen von FCAS zwei Flugzeuge zu bauen, wenn die Kunden das wollten. Die Blockade eines einzelnen Pfeilers dürfe nicht die gesamte Zukunft des Vorhabens gefährden.
Gestern hatte Bundeskanzler Merz das 100-Milliarden-Euro-Projekt erstmals offen in Frage gestellt und auf die unterschiedlichen Anforderungen in Frankreich und Deutschland an einen Kampfjet der neuen Generation verwiesen.
Airbus vertritt bei dem Rüstungsvorhaben Deutschland und Spanien, während das Unternehmen Dassault die französische Seite repräsentiert. Dassault beansprucht eine größere Führungsrolle, was zu einem Ungleichgewicht zwischen den Partnern führt und das Projekt seit Monaten verzögert.
Diese Nachricht wurde am 19.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
