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Flugblatt-Affäre
Aiwanger weist Vorwürfe abermals zurück

Der Vorsitzende der Freien Wähler in Bayern, Aiwanger, hat erneut die Vorwürfe wegen eines antisemitischen Flugblatts zurückgewiesen.

    Hubert Aiwanger (Freie Waehler, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie) im Portrait.
    Hubert Aiwanger (picture alliance / Stephan Goerlich / Stephan Goerlich)
    Er bereue zutiefst, wenn sein Verhalten in Bezug auf das in Rede stehende Pamphlet Gefühle verletzt habe, sagte der stellvertretende bayerische Ministerpräsident in München. Seine Entschuldigung gelte zuvorderst allen Opfern des NS-Regimes. Aiwanger betonte zudem, er habe nie den Hitlergruß gezeigt und sprach von einer politischen Kampagne. Aiwanger hatte bereits am Wochenende dementiert, als 17-jähriger Schüler ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben, das jedoch in seinem Schulranzen gefunden worden war. Bayerns Ministerpräsident Söder legte ihm einen Katalog mit 25 Fragen vor, die dieser zeitnah beantworten solle.
    In Bayern wird am 8. Oktober ein neuer Landtag gewählt. Der CSU-Vorsitzende Söder will die Koalition mit den Freien Wählern fortsetzen.
    Diese Nachricht wurde am 31.08.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.