
Das Boot sei beim Überqueren des Blauen Nils im Bundesstaat Sennar gesunken, teilte das sogenannte "Lokale Widerstandskomitee" mit. Unter den Opfern seien vorwiegend Frauen und Kinder.
Im Sudan herrscht seit über einem Jahr Krieg zwischen der Armee und der paramilitärischen Miliz RSF. Diese eroberte am Samstag einen wichtigen Militärstützpunkt in Sennar. Nach Angaben der UNO flohen daraufhin mindestens 55.000 Menschen aus der Stadt. Den Vereinten Nationen zufolge herrscht in dem afrikanischen Land die schlimmste Vertreibungskrise und größte Hungerkrise der Welt.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.