Klimaschutz
Aktivisten legen Kohlehafen in Australien lahm

Klimaschutzaktivisten haben in Ausralien einen der größten Häfen für Kohleexport lahm gelegt.

    Klimaaktivisten in Kajaks im australischen Newcastle
    Protest gegen Kohleexport: Klimaaktivisten mit Kajaks im australischen Newcastle (AFP / Rising Tide)
    Hunderte fuhren mit Kajaks in die Schifffahrtsstraße von Newcastle. Der Hafenbetreiber teilte mit, dass der Betrieb erst morgen wieder aufgenommen werde. Verschiedene Güter konnten erstmal nicht mehr transportiert werden, zum Beispiel auch Produkte für Australiens größte Aluminiumhütte.
    Zu der Aktion bekannte sich die Klimaschutzgruppe Rising Tide. Demnach nahm die Polizei mehr als 100 Demonstranten fest. Greenpeace Australien berichtete, dass drei Aktivisten der Organisation auch auf ein Kohleschiff geklettert und den Betrieb gestoppt hätten. Auch gestern gab es schon solche Aktionen.
    Kohle gehört neben Eisenerz zu Australiens wichtigsten Exportgütern. Das Verbrennen von Kohle sorgt für CO2 in Atmosphäre, das heizt die Erderwärmung weiter an.
    Diese Nachricht wurde am 30.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.