
Die Rolle von Kirche und Religion werde in vielen Ländern unterschätzt, sagte die SPD-Politikerin beim Katholikentag in Würzburg. Als Beispiel nannte sie den Libanon, wo Kirchen auch in Krisen- und Kriegssituationen vor Ort blieben. Nur dadurch könne man Menschen in schwierigen Situationen überhaupt noch erreichen. Für dieses weltweite Engagement sei sie dankbar.
Weiter betonte Alabali-Radovan, Deutschland sei der größter Geber in der Entwicklungszusammenarbeit. Das liege jedoch nicht daran, dass mehr Mittel bereitgestellt würden, sondern daran, dass sich andere Staaten zurückgezogen hätten. Gleichzeitig hätten Krisen und Konflikte zugenommen.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
