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StartseiteCampus & Karriere"Aus heiterem Himmel passieren die schönsten Dinge"11.10.2019

Alexandra Herget, Gründerin"Aus heiterem Himmel passieren die schönsten Dinge"

Alexandra Herget ist 29 Jahre alt und hat sich gemeinsam mit einer Freundin in Hamburg selbstständig gemacht. Online verkaufen sie nachhaltige Produkte für das Hotel- und Gastronomiegewerbe. Dabei haben sie bisher noch keinen normalen Alltag erlebt.

Von Felicitas Boeselager

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Alexandra Herget (Deutschlandradio / Sascha Martin)
Alexandra Herget macht es Spaß, mit verschiedenen Experten über Nachhaltigkeit zu diskutieren (Deutschlandradio / Sascha Martin)
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Was verdienen Sie?

Da wir ein sehr junges Unternehmen sind, zahlen wir uns seit geraumer Zeit 1.500 Euro brutto aus.

Was war beim Berufseinstieg anders als erwartet?

Anders als erwartet war definitiv, dass alles deutlich länger braucht, als man glaubt oder eingeplant hat. Und dass eigentlich aus heiteren Himmel die schönsten Dinge passieren.

Jemand geht eine Treppe hinauf und wirft Schatten (imago images / alimidi)In der Reihe „Karrierestart“ erzählen junge Menschen, wie sie den Start in den Beruf erlebt haben (imago images / alimidi)

Was an ihrem Job macht Spaß?

An der Arbeit mit Tutaka bringen mir eigentlich Tausende Dinge Spaß. Ich würde jetzt mal so drei hervorheben: Das erste wäre die Zusammenarbeit mit Franziska, meiner Mitgründerin. Dann die Auseinandersetzung mit den Lieferanten und Produzenten, den Lieferketten, den Materialien, mit unterschiedlichen Experten über Nachhaltigkeit zu diskutieren und drittens die Wissensvermittlung an Gastgeber. Also die Gespräche, die ich mit Hoteliers oder Festivals führe, wie sie wirklich nachhaltiger werden können.

Was an Ihrem Job nervt manchmal?

Ich glaube, manchmal nervt mich, dass der Tag nur 24 Stunden hat, und ich wünsche mir manchmal eine Zeitmaschine, mit der ich mir noch Zeit kreieren könnte.

Wurden Sie für den Joballtag gut ausgebildet?

Welcher Alltag? Als junges Unternehmen hat man keinen Alltag. Aber was ich sagen muss, ist, dass ich durch meine Ausbildung, also durch das Privileg gehabt zu haben, studieren zu können, als auch die fortlaufenden Fortbildungen, die ich immer noch besuche, sicherlich eine fantastische Vorbereitung auf diese Zeit bekommen habe.

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