Gaza-Hilfsflotte
Alle ausländischen Aktivisten aus Israel abgeschoben

Israel hat alle festgenommenen, ausländischen Aktivisten der jüngsten Gaza-Hilfsflotte ausgewiesen.

    Boote mit Aktivisten und humanitärer Hilfe für die Palästinenser im Gazastreifen manövrieren im Hafen während einer symbolischen Verabschiedungszeremonie im Rahmen der "Global Sumud Flotilla".
    Israel hat alle Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte abgeschoben. (Joan Mateu Parra/AP/dpa)
    Das teilte ein Sprecher des Außenministeriums mit. Es werde kein Verstoß gegen die rechtmäßige Seeblockade des Gazastreifens geduldet, hieß es. Die aus rund 50 Schiffen bestehende Flotte, die Hilfsgüter für die Palästinenser in den Gazastreifen bringen wollte, war am Montag von israelischen Streitkräften in internationalen Gewässern vor Zypern gestoppt worden. Sie wurden nach Israel gebracht und dort bis zu ihrer Abschiebung festgesetzt. Zuvor hatte es das Auswärtige Amt in Berlin begrüßt, dass sich die israelische Regierung von Polizeiminister Ben-Gvir distanzierte. Dieser hatte ein Video verbreitet, das ihn unter knienden und gefesselten Aktivisten der Gaza-Hilfsflotte zeigt, die er verspottet.
    Diese Nachricht wurde am 21.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.