Ukraine-Krieg
Amerikanisch-russische Friedensgespräche: Selenskyj warnt vor "Spielchen" hinter dem Rücken Kiews

Vor den amerikanisch-russischen Gesprächen in Moskau hat Präsident Putin die europäischen Forderungen für ein Ende des Ukraine-Kriegs erneut zurückgewiesen.

    Diese seien für Russland nicht akzeptabel und behinderten den von US-Präsident Trump angestoßenen Prozess, sagte Putin im Kreml. Dort berät er mit den US-Gesandten Witkoff und Kushner über den amerikanischen Plan für ein Ende des Ukraine-Kriegs. Dieser war auf Drängen der europäischen Staaten geändert worden, nachdem sie ihn als zu nah an den russischen Positionen kritisiert hatten.
    Vertreter der EU und der Ukraine sind an dem Treffen in Moskau nicht beteiligt. Der ukrainische Präsident Selenskyj mahnte, sein Land nicht zu übergehen. Er sagte bei einem Besuch in der irischen Hauptstadt Dublin, es dürfe keine Spielchen hinter dem Rücken der Ukraine geben.
    In Brüssel will NATO-Generalsekretär Rutte morgen mit den Außenministern der Mitgliedsstaaten über die Lage beraten. In der belgischen Hauptstadt könnten dann nach Angaben aus Kiewer Regierungskreisen zudem Witkoff und Kushner mit ukrainischen Vertretern zusammenkommen.
    Diese Nachricht wurde am 02.12.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.