
Dies gab der französische Außenminister Barrot in Paris bekannt. Er begründete dies damit, dass Kushner gestern einer Einbestellung ins Außenministerium nicht nachgekommen sei. Der US-Botschafter war wegen Äußerungen der US-Regierung zum Tod eines rechten Aktivisten aus Frankreich zum Gespräch gebeten worden. Er hatte sich aber durch einen Botschaftsmitarbeiter vertreten lassen und dies mit persönlichen Verpflichtungen begründet.
Hintergrund für den diplomatischen Konflikt ist eine Mitteilung des Anti-Terror-Büros des US-Außenministeriums in Sozialen Medien. Darin war der Tod des Rechtsextremisten als Beleg für eine besorgniserregende Bedrohung durch linksextremistische Gewalt in Frankreich gewertet worden. Der Aktivist war Mitte des Monats bei einer Prügelattacke von Vermummten tödlich verletzt worden. Außenminister Barrot erklärte nun, man brauche hier keine Belehrungen.
Diese Nachricht wurde am 24.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
