Kuba
Amnestie: Kommunistische Regierung lässt erste Gefangene frei

​Nach der Ankündigung einer Amnestie hat die kubanische Regierung mit der ‌Freilassung von ⁠Häftlingen begonnen.

    Häftlinge verlassen das La-Lima-Gefängnis in Havanna.
    Häftlinge verlassen das La-Lima-Gefängnis in Havanna. (AFP / YAMIL LAGE)
    Aus ⁠einem Gefängnis nahe Havanna kamen erste Insassen frei. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters handelt es sich um Personen, die wegen gewöhnlicher Straftaten verurteilt worden waren. Ob auch politische Gefangene auf ⁠freien Fuß gesetzt werden, war zunächst unklar. Zuvor hatte Kubas kommunistische Führung eine Entlassung von rund 2.000 Gefangenen angekündigt und dies als humanitäre Geste bezeichnet. Grundlage seien unter anderem gutes Verhalten in der Haft, gesundheitliche Probleme und die bereits verbüßte Haftzeit.
    Kuba steckt seit Jahren in einer Wirtschaftskrise, die durch ein US-Ölembargo verschärft wird. Washington fordert immer wieder die Freilassung von Häftlingen sowie wirtschaftliche und politische Veränderungen.
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.