Vor der geplanten Präsidentenwahl
Amnesty beklagt schwere Repressionen gegen Opposition in Uganda

Zehn Tage vor der geplanten Präsidentschaftswahl in Uganda beklagt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International schwere Repressionen gegen Oppositionelle.

    Ugandas Präsident Yoweri Museveni von der Seite fotografiert.
    Ugandas Präsident Yoweri Museveni (imago images / ITAR-TASS)
    Wie Amnesty mitteilte, nahmen Sicherheitskräfte vermehrt willkürlich Menschen fest und folterten diese auch. Es gebe Beweise dafür, dass Sicherheitskräfte Anhänger der oppositionellen NUP-Partei geschlagen hätten und mit Tränengas gegen diese vorgegangen seien.
    In Uganda ist seit 1986 Präsident Museveni an der Macht, zuletzt wurde er 2021 im Amt bestätigt. Die Wahlen verliefen weder frei noch fair. Sein Hauptkonkurrent, der ehemalige Popstar und Politiker Bobi Wine, kandidiert auch in diesem Jahr für die NUP.
    Diese Nachricht wurde am 05.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.