
Wie die Menschenrechtsorganisation mitteilte, werden darin Angriffe auf die Zivilbevölkerung, Entführungen, Zwangsarbeit sowie die Rekrutierung von Kindersoldaten dokumentiert. Auch gebe es Zwangsverheiratungen und sexuelle Gewalt. Es handele sich um Kriegsverbrechen, die die Welt nicht länger ignorieren dürfe, hieß es weiter. Die kongolesische Regierung müsse entschlossener vorgehen, um den Schutz der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.
Die ADF-Miliz wurde in den 1990er Jahren in Uganda gegründet und ist inzwischen mit dem IS verbündet. Der Ostkongo wird seit Langem von Konflikten beherrscht. Dabei geht es unter anderem um den Zugang zu Bodenschätzen.
Diese Nachricht wurde am 05.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
