Sachsen
Amokfahrt in Leipziger Fußgängerzone: Zwei Tote und mindestens drei Schwerverletzte - Fahrer festgenommen

Bei dem Vorfall in der Leipziger Fußgängerzone mit zwei Toten und drei Schwerverletzten geht Sachsens Innenminister Schuster von einer Amokfahrt aus.

    Ein Polizeiwagen parkt hinter einer Polizeiabsperrung an der Stelle, wo ein Auto in eine Menschengruppe gefahren ist.
    Auto in Leipzig in Menschengruppe gefahren (picture alliance / dpa / Jan Woitas)
    Man habe es mit hoher Wahrscheinlichkeit mit einem Einzeltäter zu tun, betonte Schuster bei einer Pressekonferenz am Abend. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Mordes in zwei Fällen. Den Angaben zufolge handelt es sich bei dem Festgenommenen um einen 33-jährigen Deutschen. Er war am späten Nachmittag mit seinem Auto durch eine Einkaufsstraße mitten im Zentrum Leipzigs gefahren - anscheinend mit dem Ziel, Menschen zu überfahren. Die Polizei erklärte, der Mann sei noch in seinem Fahrzeug gestellt worden. Er habe bei der Festnahme keinen Widerstand geleistet.
    Sachsens Ministerpräsident Kretschmer erklärte, die Tat mache sprachlos. Es gehe nun darum, schnell und vollständig aufzuklären.
    Diese Nachricht wurde am 04.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.