Fleisch und Flugreisen
Amsterdam führt Werbeverbot für CO2-lastige Produkte ein

In Amsterdam soll ab heute ein Werbeverbot für Produkte gelten, die besonders viel CO2 verursachen.

    Flugzeug mit Kondensstreifen vor blauem Himmel
    In Amsterdam soll ab heute ein Werbeverbot für Produkte gelten, die besonders viel CO2 verursachen - wie etwa Flugreisen. (picture alliance / NurPhoto / Nicolas Economou)
    Darunter fallen zum Beispiel Anzeigen im öffentlichen Raum für Fleisch, fossile Brennstoffe oder Flugreisen. Restaurants, Supermärkte oder Metzgereien dürfen aber weiterhin an ihren Fassaden für solche Produkte werben.
    Die grüne Partei "GroenLinks" hatte den Vorschlag eingebracht. Mit dem Werbeverbot sollen nach ihrer Aussage weniger Kaufanreize geschaffen werden, um den Treibhausgasausstoß zu reduzieren. Amsterdam ist die erste Großstadt mit einem solchen Beschluss. Ähnliche Maßnahmen gibt es aber zum Beispiel bereits in der niederländischen Stadt Utrecht. Der tatsächliche Verkauf der Produkte wird nicht eingeschränkt.
    Diese Nachricht wurde am 01.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.