
Nach Angaben des Kultusministeriums in Dresden lernen in diesem Jahr noch rund 14.000 Schülerinnen und Schüler die russische Sprache. Das sind über 5.000 weniger als noch vor fünf Jahren. Als Hauptgrund nannte das Kultusministerium den Rückgang an Lehrkräften. Die meisten Russischlehrer hätten ihre Ausbildung noch in der Zeit der DDR erhalten und gingen nun in den Ruhestand. Nach der Wende habe es bei Lehrkräften mehr Interesse an anderen Sprachen gegeben, das ließe sich auch bei Schülern beobachten.
Das sächsische Kultusministerium hatte bereits im vergangenen Jahr erklärt, dass der Abwärtstrend nicht gewollt sei. Man brauche weiter Personen, die Russisch sprechen.
Diese Nachricht wurde am 04.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
