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StartseiteLänderzeitDer Streit um Namensgebungen im öffentlichen Raum05.12.2018

An wen wollen wir (uns) erinnern?Der Streit um Namensgebungen im öffentlichen Raum

Live aus dem FHXB Friechrichshain-Kreuzberg Museum in Berlin

Darf eine Kaserne den Namen eines Oberst der Wehrmacht tragen? Und sollte eine Universität nach dem Schriftsteller Ernst Moritz Arndt benannt werden, der nicht nur Freiheitskämpfer, sondern auch Antisemit war? Gebäude, Plätze und Straßen tragen oft Namen, wo so mancher den Kopf schüttelt.

Moderation: Andreas Beckmann

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Demonstranten halten ein Transparent mit dem Straßenschild "Mohrenstraße", das rot durchgestrichen wurde.  (imago)
Unter welchen Gesichtspunkten sollten Straßennamen vergeben werden? (imago)
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Bei der Vergabe von Namen im öffentlichen Raum schlagen die Wogen der Empörung schnell hoch. In Berlin-Kreuzberg sollen neue Straßen und Plätze nur noch nach Frauen benannt werden sollen. Doch das stößt nicht nur auf Zustimmung.

An wen wollen wir uns erinnern und wie? Ist die Vergabe von Namen im öffentlichen Raum eine Ehrung, die nur untadeligen Menschen zuteilwerden kann? Und was ist untadelig? Wer entscheidet das? Wie sollte man im Nachhinein mit Namensgebungen umgehen, die im Laufe der Zeit einen unangenehmen Beigeschmack bekommen haben, wie etwa "Mohrenapotheke"?

Was meinen Sie? Diskutieren Sie mit uns und unseren Gästen:

Gesprächsgäste:

  • Clara Herrmann, Bezirksstadträtin für Finanzen, Kultur, Umwelt und Weiterbildung, Berlin Kreuzberg und Friedrichshain
  • Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen, Berlin-Mitte
  • Joshua Kwesi Aikins, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland ISD, Berlin
  • Kapitän zur See Dr. Jörg Hillmann, Kommandeur des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam
  • Karina Filusch, Rechtsanwältin, Sprecherin der Initiative Pro-Afrikanisches Viertel, Berlin
  • Silke Hasselmann, Landeskorrespondentin des Deutschlandfunks in Mecklenburg-Vorpommern

Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schreiben Sie uns eine Mail an laenderzeit@deutschlandfunk.de

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