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Australien
Anführer der Aborigenes, Galarrwuy Yunupingu, gestorben

Einer der wichtigsten Vertreter der indigenen Bevölkerung in Australien ist tot.

    Galarrwuy Yunupingu redet auf einem Festival im Jahr 2022 in Arnhem Land in Australien mit dem dem Premierminister Anthony Albanese.
    Galarrwuy Yunupingu, einer der wichtigsten Vertreter der australischen Ureinwohner ist tot. (IMAGO / AAP / IMAGO / AARON BUNCH)
    Galarrwuy Yunupingu starb im Alter von 74 Jahren in der Region Arnhemland im Kreise seiner Familie. Yunupingu gehörte zum Volk der Yolngu. Er setzte sich viele Jahre lang für die Landrechte der Aborigines in Australien ein. Premierminister Albanese nannte Yunupingu einen großen Australier, einen Anführer und Staatsmann. Seiner Familie werde er vorschlagen, den Verstorbenen mit einem Staatsbegräbnis zu würdigen.
    Albanese hatte erst vor kurzem für ein Verfassungsreferendum geworben, das den Aborigines mehr Rechte geben soll. Die indigene Bevölkerung hatte das Land vor 65.000 Jahren besiedelt. Seit der Ankunft der britischen Siedler im späten 18. Jahrhundert wurden die Aborigenes lange Zeit unterdrückt und diskriminiert.
    Diese Nachricht wurde am 03.04.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.