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Ukraine-Krieg
Angriffe auf 30 Ortschaften in Region Charkiw

Nach Beginn des russischen Großangriffs auf die Region Charkiw im Nordosten der Ukraine sind knapp 1.800 Menschen in Sicherheit gebracht worden.

    Ein Feuerwehrmann geht durch den Qualm eines brennenden Hauses, nach russischen Beschuss
    Russland hat großangelegte Angriffe auf Grenzorte in der ukrainischen Region Charkiw gestartet. (- / https: / / photonew.ukrinform.com / -)
    Das teilte der Gouverneur von Charkiw, Synjehubow, mit. 30 Ortschaften im Grenzgebiet zu Russland seien beschossen worden. Russische Truppen stießen Berichten zufolge wenige Kilometer vor. Ein Schwerpunkt der Angriffe war demnach der Grenzort Wowtschansk. Kiew gab an, zusätzliche Streitkräfte in die Region entsandt zu haben.
    Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, es sei eine Reihe von Drohnen- und Raketenangriffen auf russisches Gebiet abgefangen worden. Außerdem habe es einen ukrainischen Angriff auf ein Öldepot in der von Russland kontrollierten Region Luhansk in der Ostukraine gegeben. Dabei seien drei Menschen getötet worden.
    Die Angaben aus Kriegsgebieten können kaum unabhängig geprüft werden.
    Diese Nachricht wurde am 11.05.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.