
Gegner des Festivals hätten Beamte mit Steinen und Flaschen beworfen und es seien Rauchbomben gezündet worden, teilte das Polizeipräsidium Mittelhessen mit. Die Polizei habe Schlagstöcke, Pfefferspray und Wasserwerfer eingesetzt. Sie habe verhindern wollen, dass Personengruppen auf das Festivalgelände stürmten. Heute früh waren bereits rund 60 Personen in Gewahrsam genommen worden. Ein Video in den Sozialen Medien hatte demnach Hinweise auf einen geplanten Angriff auf das Kulturfestival gegeben.
Das Eritrea-Festival findet seit 2011 regelmäßig in den Messehallen in Gießen statt. Die Veranstalter stehen der diktatorischen Regierung in Eritrea nahe. Kritiker sehen darin eine Propagandaveranstaltung des Regimes.
Diese Nachricht wurde am 08.07.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.