Nettoinvestitionsquote
Anlagen und Infrastruktur verschleißen schneller als sie modernisiert werden

In Deutschland wird weiterhin zu wenig in neue Anlagen und Infrastruktur investiert.

    Panorama des Thyssenkrupp Steel Stahlwerk in Duisburg-Bruckhausen, vorne das gasbefeuerte Kraftwerk Hamborn, grüne Fassade des Kesselhaus Block5, Mitte die Hochöfen 8 und 9.
    Das deutsche Geschäftsmodell ist mehrfach unter Druck und muss sich verändern. (picture alliance / Jochen Tack / Jochen Tack)
    Nach Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums und des Statistischen Bundesamts lag die Nettoanlageninvestitionsquote 2025 bei minus 0,23 Prozent. Das bedeutet, dass die Abschreibungen auf alte Maschinen, Gebäude und Infrastruktur höher waren als die Investitionen in neue. Dabei werden private und öffentliche Investitionen zusammengerechnet.
    Seit der Wiedervereinigung ist die Investitionsquote stetig zurückgegangen, von gut sieben Prozent in den 90er Jahren auf durchschnittlich ein Prozent von 2020 bis 2025.
    Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.