Rechtsextremismus
Anschläge gegen Parteibüros in Flensburg: 40-Jähriger in U-Haft

Nach Anschlägen gegen mehrere Parteibüros in Flensburg ist der mutmaßliche Täter in Untersuchungshaft gekommen.

    Eine Person steht in Handschellen gefesselt neben einem Polizeifahrzeug.
    Der Täter von Flensburg sitzt nun in Untersuchungshaft (Archivbild). (picture alliance / Fotostand / Fotostand / K. Schmitt)
    Dies gab die Polizei bekannt. Der 40-Jährige wird verdächtigt, am Osterwochenende versucht zu haben, die Parteibüros in der Innenstadt mit Molotow-Cocktails in Brand zu setzen und sie beschädigt zu haben. An den Tatorten hinterlassene Aufkleber lassen eine rechtsextreme Gesinnung vermuten. Betroffen waren Büros von CDU, SPD, Linken, Grünen und Südschleswigschem Wählerverband. Der Staatsschutz hatte Ermittlungen aufgenommen, und Hinweise aus der Bevölkerung führten zur Festnahme des Mannes,
    Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.