Amokfahrt
Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten hätte laut Gutachten verhindert werden können

Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mit sechs Toten hätte offenbar verhindert werden können.

    Polizeiwagen sperren die Zufahrt zum Weihnachtsmarkt in Magdeburg. Ein Polizist telefoniert vor zwei Einsatzwagen stehend. Im Hintergrund ist der leere Weihnachtsmarkt zu sehen.
    Der Anschlag in Magdeburg hätte verhindert werden können (Archivbild). (imago / Bernhard Herrmann)
    Das geht aus einem Gutachten hervor, das vom Magdeburger Stadtrat in Auftrag gegeben wurde und über das der MDR berichtet. Demnach war das Sicherheitskonzept mangelhaft und entsprach nicht den gängigen Standards. So hätten die Zufahrten zum Weihnachtsmarkt nicht offen bleiben, sondern mit modernen Schutzsystemen versperrt werden müssen. Der Einsatz von Betonquadern als Barrieren sei schon seit Jahren nicht mehr Stand der Technik. Außerdem fehlte dem Gutachten zufolge ein strukturierter Alarm- und Notfallplan.
    Bei der Amokfahrt im Dezember 2024 war ein Mann mit einem PKW in die Menschenmenge gefahren. Neben den sechs Todesopfern gab es rund 300 Verletzte.
    Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.