ICE-Attacke
20-Jähriger soll E-Mail an Medien geschickt haben

Nach einer Anschlagsdrohung in einem ICE in Nordrhein-Westfalen sitzt ein 20-Jähriger weiterhin in U-Haft.

    Vor einem kleinen Regionalbahnhof stehen bei Nacht Einsatzfahrzeuge der Polizei mit aktivem Blaulicht, drumhereum stehen mehrere Polizisten. Im Hintergrund ist ein auf dem Gleis stehender ICE-Zug zu sehen.
    Polizeieinsatz am ICE-Bahnhof Siegburg nach einer Anschlagsdrohung. (Marius Fuhrmann / dpa / Marius Fuhrmann)
    Er soll kurz vor der Tat E-Mails an mehrere Medienhäuser geschickt haben. Das bestätigte eine Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf ohne Einzelheiten mitzuteilen. Gestern hieß es, eine politische Motivation des Mannes könne nicht ausgeschlossen werden. Es gebe aber auch Hinweise auf eine psychische Erkrankung. - Der Mann hatte am Donnerstag in einem ICE von Aachen nach Frankfurt am Main zwei pyrotechnische Gegenstände gezündet. Mindestens zwölf Menschen wurden leicht verletzt. 
    Diese Nachricht wurde am 04.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.