
Ministerpräsident Lies erklärte, das Land werde keiner Entwicklung zustimmen, die auf Werksschließungen als vermeintlich einfache Lösung setze oder die bewährte Mitbestimmung infrage stelle. Auf diese Weise könne die Zukunft von VW nicht gewonnen werden. Niedersachsen ist mit 20 Prozent an VW beteiligt und ist im Konzernaufsichtsrat stimmberechtigt. Auch der sächsische Wirtschaftsminister Panter betonte, das Werk in Zwickau dürfe nicht pauschalen Kürzungen zum Opfer fallen. Man werde um die Arbeitsplätze kämpfen.
Volkswagen plant laut der Nachrichtenagentur Reuters, die Autoproduktion in den Werken Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm auslaufen zu lassen. Der Konzern sprach lediglich von tiefgreifenden Veränderungen, nannte aber keine konkreten Zahlen.
Diese Nachricht wurde am 26.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




