Bundesregierung
Antisemitismusbeauftragter Klein rechnet mit Angriffen aus iranischen Netzwerken auf jüdisches Leben in Deutschland

Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Klein, warnt vor einer gesteigerten Bedrohungslage für jüdisches Leben in Deutschland wegen der Eskalation im Nahen Osten.

    Ein Mann mit Anzug und Brille sitzt auf einem Podium vor einer blauen Wand.
    Felix Klein, Bundesbeauftragter für jüdisches Leben in Deutschland (picture alliance/dpa | Wolfgang Kumm)
    Er sagte der Funke Mediengruppe, es sei damit zu rechnen, dass der Iran seine Netzwerke hierzulande für Terroranschläge gegen jüdische und israelische Einrichtungen nutzen werde. In der Vergangenheit habe man den Mechanismus zwischen erhöhten Spannungen im Nahen Osten und ‌verstärkten Angriffen auf jüdisches Leben in Europa ⁠immer wieder gesehen. Sicherheitskräfte hätten Vorkehrungen getroffen, um hierzulande einen verstärkten Schutz jüdischer und israelischer Einrichtungen zu ermöglichen, fügte Klein hinzu.
    Der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums der Geheimdienste, Henrichmann, warnte vor möglichen Anschlägen iranischer Kräfte in Europa. Vergeltungsmaßnahmen seien nicht auszuschließen, sagte der CDU-Politiker. Das iranische Regime befinde sich im Überlebenskampf.
    Diese Nachricht wurde am 01.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.