Internationaler Tag der Roma
Antiziganismusbeauftragter sieht Fortschritte im Kampf gegen Diskriminierung

Der Antiziganismusbeauftragte der Bundesregierung, Mehmet Daimagüler, sieht Fortschritte im Kampf gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma in Deutschland. "Ich sehe Probleme, ich sehe aber auch eine zunehmende Bereitschaft bei den Polizeibehörden, sich dem Thema zu stellen", sagte Daimagüler dem Sender Bayern 2 anlässlich des Internationalen Tags der Roma.

08.04.2024
    Mehmet Daimagüler mit Jacke, von der Seite gesehen, dahinter weitere Personen
    Mehmet Daimagüler ist seit Mai 2022 im damals neu geschaffenen Amt als Antiziganismusbeauftragter der Bundesregierung (Archivbild). (picture alliance / photothek / Florian Gaertner)
    Als positives Beispiel im Kampf gegen Rassismus nannte Daimagüler den Staatsvertrag zwischen dem Freistaat Bayern und dem Landesverband der Sinti und Roma. "Wir brauchen einen Dialog zwischen Politik, Gesellschaft und den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine und Verbände", sagte Daimagüler.
    Daimagüler ist seit Mai 2022 im damals neu geschaffenen Amt des Antiziganismusbeauftragten der Bundesregierung. Schon diese neue Stelle zeige, dass "Sinti und Roma mitgedacht werden, mitdiskutiert werden", sagte er.
    Heute soll auch im Bundesfamilienministerium ein Empfang mit Daimagüler anlässlich des Internationalen Roma-Tags stattfinden.
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.