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AphasieWenn das Sprechen Probleme bereitet

"Fusch" statt "Fisch", verwaschene Aussprache, Wortfindunsgsstörungen: Sprach- und Sprechstörungen bei Erwachsenen treten in der Regel als Folge neurologischer Erkrankungen auf. Intensive Sprachtherapien können die Symptome lindern.

Moderation: Carsten Schroeder | 30.04.2019

Grafische Darstellung des Sprachzentrums im Gehirn
Eine Schädigung der Broca'schen und der Wernicke'sche Sprachregion in der linken Hirnhälfte kann zu Sprachstörungen führen (picture-alliance / Wissen Media Verlag)
Sprachstörungen im Erwachsenenalter können verschiedene Ursachen haben - in der Regel sind sie Folge neurologischer Erkrankungen. Häufig handelt es sich um Probleme der Sprechmotorik, die meist zu undeutlichem oder verwaschenem Sprechen und zu einem unnatürlichen Redefluss oder tonalen Veränderungen führt. Ursachen sind unter anderem Schlaganfälle und Schädel-Hirn-Traumata, entzündliche Erkrankungen des Gehirns, demenzielle Leiden, Morbus Parkinson und Alkohol. Logopädisch lassen sich mittlerweile viele dieser Sprach- und Sprechstörungen heilen oder lindern.
Studiogäste
  • Dr. Ruth Nobis-Bosch, Logopädin mit Schwerpunkt Neurologische Sprach- und Sprechstörungen, Aachen
  • Norbert Pieper, Logopäde, Bornheim/Bonn
Beiträge in der Sendung:
  • Sprechübungen nach einer Zungenkarzinom-OP (Reportage von Mirko Smiljanic)
  • Plötzlicher Kindstod (Radiolexikon Gesundheit von Mirko Smiljanic)